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Erinnerung, Gedächtnis, Wissen
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Vertreter aus elf verschiedenen Disziplinen entwickeln in diesem Band gemeinsam Grundzüge einer kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung. Neben den theoretischen Dispositionen konzentrieren sich die Beiträge auf zentrale Aspekte der Gedächtnisforschung wie Wissensordnungen, Intermedialität, Zeit und Identität. Das Spektrum ihrer Themen reicht von der Historizität des Gedächtnisses bis zur Verwissenschaftlichung der Erinnerung, von der Marginalisierung des Gedächtnisses bis zum globalisierten Weltgedächtnis, von der Glosse in der Französischen Revolution bis zur muslimischen Selbstinszenierung in Endzeiterzählungen. Den Bruchlinien der Erinnerung, so das Fazit, kommt gegenwärtig mehr Aufmerksamkeit zu als den bisher in der Forschung favorisierten identitären Erinnerungskonstruktionen.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 22.01.2020
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"Geradlinigkeit ist eine Tugend, die man an Enzensbergers Werk oft vermißt hat. Dieser Autor hat die Vorzüge der Literatur von Anfang an anderswo gesehen, insbesondere den Essay hält er, um mit Montaigne zu sprechen, für eine Form, die "nicht das Sein, sondern den übergang beschreibt" Schon mit dem Titel seines neuen Buches bleibt er der überzeugung treu, daß es nicht das lineare Denken ist, das am ehesten zum Ziel führt. Wenn auch schwer zu erreichen, so ist dieses Ziel doch bescheiden: ein wenig Licht in unsere undurchsichtigen Verhältnisse zu bringen. Wen das anachronistisch anmutet - der Verdacht, es könnte sich um eine aufklärerische Absicht handeln, liegt ja nahe -, der kann sich durch den Aufsatz bestätigt fühlen, der den Band eröffnet und eben die Frage aufwirft, ob es wünschenswert ist, die Gleichzeitigkeit anzubeten.Im übrigen legt Enzensberger hier Arbeiten aus den Jahren 1989-1996 vor. Drei Essays werden zum erstenmal gedruckt. Die anderen sind, bis auf minimale stilistische Retuschen, unverändert. Einige, wie der Kommentar zum Golfkrieg, haben heftige Kontroversen ausgelöst, während andere eher wie die stille Post wirkten - was nicht gegen sie zu sprechen braucht. Sie handeln, unter anderm, vom Verdampfen der Utopie, vom Terror der Verschwendung und von den Eigentümlichkeiten des lyrischen Betriebs.InhaltIVom Blätterteig der Zeit. Eine Meditation über den Anachronismus (1996)IIEuropa in Trümmern. Ein Prospekt (1990)Die Helden des Rückzugs. Brouillon zu einer politischen Moral der Macht (1989)Gangarten. Ein Nachtrag zur Utopie (1990)Hitlers Wiedergänger. Mit einer Nachschrift (1991)Bosnien, Uganda. Eine afrikanische Postkarte (1992)Haßproduzenten. Eine Erinnerung (1992)Erbarmen mit den Politikern. Eine Handreichung (1992)Vom Terror der Verschwendung. Eine Neujahrspredigt (1992)IIIKlamotten-Theater. Ein Nekrolog auf die Mode (1993)Luxus -- woher und wohin damit? Reminiszenzen an den überfluß (1995)Verunstaltung durch Veranstaltung. Eine Glosse über das Entbehrliche (1993)Auswärts im Rückwärtsgang. Eine kulturpolitische Blamage (1995)Meldungen vom lyrischen Betrieb. Drei Metaphrasen (1989)

Anbieter: Dodax
Stand: 22.01.2020
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"Geradlinigkeit ist eine Tugend, die man an Enzensbergers Werk oft vermißt hat. Dieser Autor hat die Vorzüge der Literatur von Anfang an anderswo gesehen, insbesondere den Essay hält er, um mit Montaigne zu sprechen, für eine Form, die "nicht das Sein, sondern den übergang beschreibt" Schon mit dem Titel seines neuen Buches bleibt er der überzeugung treu, daß es nicht das lineare Denken ist, das am ehesten zum Ziel führt. Wenn auch schwer zu erreichen, so ist dieses Ziel doch bescheiden: ein wenig Licht in unsere undurchsichtigen Verhältnisse zu bringen. Wen das anachronistisch anmutet - der Verdacht, es könnte sich um eine aufklärerische Absicht handeln, liegt ja nahe -, der kann sich durch den Aufsatz bestätigt fühlen, der den Band eröffnet und eben die Frage aufwirft, ob es wünschenswert ist, die Gleichzeitigkeit anzubeten.Im übrigen legt Enzensberger hier Arbeiten aus den Jahren 1989-1996 vor. Drei Essays werden zum erstenmal gedruckt. Die anderen sind, bis auf minimale stilistische Retuschen, unverändert. Einige, wie der Kommentar zum Golfkrieg, haben heftige Kontroversen ausgelöst, während andere eher wie die stille Post wirkten - was nicht gegen sie zu sprechen braucht. Sie handeln, unter anderm, vom Verdampfen der Utopie, vom Terror der Verschwendung und von den Eigentümlichkeiten des lyrischen Betriebs.InhaltIVom Blätterteig der Zeit. Eine Meditation über den Anachronismus (1996)IIEuropa in Trümmern. Ein Prospekt (1990)Die Helden des Rückzugs. Brouillon zu einer politischen Moral der Macht (1989)Gangarten. Ein Nachtrag zur Utopie (1990)Hitlers Wiedergänger. Mit einer Nachschrift (1991)Bosnien, Uganda. Eine afrikanische Postkarte (1992)Haßproduzenten. Eine Erinnerung (1992)Erbarmen mit den Politikern. Eine Handreichung (1992)Vom Terror der Verschwendung. Eine Neujahrspredigt (1992)IIIKlamotten-Theater. Ein Nekrolog auf die Mode (1993)Luxus -- woher und wohin damit? Reminiszenzen an den überfluß (1995)Verunstaltung durch Veranstaltung. Eine Glosse über das Entbehrliche (1993)Auswärts im Rückwärtsgang. Eine kulturpolitische Blamage (1995)Meldungen vom lyrischen Betrieb. Drei Metaphrasen (1989)

Anbieter: Dodax AT
Stand: 22.01.2020
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"Geradlinigkeit ist eine Tugend, die man an Enzensbergers Werk oft vermißt hat. Dieser Autor hat die Vorzüge der Literatur von Anfang an anderswo gesehen, insbesondere den Essay hält er, um mit Montaigne zu sprechen, für eine Form, die "nicht das Sein, sondern den übergang beschreibt" Schon mit dem Titel seines neuen Buches bleibt er der überzeugung treu, daß es nicht das lineare Denken ist, das am ehesten zum Ziel führt. Wenn auch schwer zu erreichen, so ist dieses Ziel doch bescheiden: ein wenig Licht in unsere undurchsichtigen Verhältnisse zu bringen. Wen das anachronistisch anmutet - der Verdacht, es könnte sich um eine aufklärerische Absicht handeln, liegt ja nahe -, der kann sich durch den Aufsatz bestätigt fühlen, der den Band eröffnet und eben die Frage aufwirft, ob es wünschenswert ist, die Gleichzeitigkeit anzubeten.Im übrigen legt Enzensberger hier Arbeiten aus den Jahren 1989-1996 vor. Drei Essays werden zum erstenmal gedruckt. Die anderen sind, bis auf minimale stilistische Retuschen, unverändert. Einige, wie der Kommentar zum Golfkrieg, haben heftige Kontroversen ausgelöst, während andere eher wie die stille Post wirkten - was nicht gegen sie zu sprechen braucht. Sie handeln, unter anderm, vom Verdampfen der Utopie, vom Terror der Verschwendung und von den Eigentümlichkeiten des lyrischen Betriebs.InhaltIVom Blätterteig der Zeit. Eine Meditation über den Anachronismus (1996)IIEuropa in Trümmern. Ein Prospekt (1990)Die Helden des Rückzugs. Brouillon zu einer politischen Moral der Macht (1989)Gangarten. Ein Nachtrag zur Utopie (1990)Hitlers Wiedergänger. Mit einer Nachschrift (1991)Bosnien, Uganda. Eine afrikanische Postkarte (1992)Haßproduzenten. Eine Erinnerung (1992)Erbarmen mit den Politikern. Eine Handreichung (1992)Vom Terror der Verschwendung. Eine Neujahrspredigt (1992)IIIKlamotten-Theater. Ein Nekrolog auf die Mode (1993)Luxus -- woher und wohin damit? Reminiszenzen an den überfluß (1995)Verunstaltung durch Veranstaltung. Eine Glosse über das Entbehrliche (1993)Auswärts im Rückwärtsgang. Eine kulturpolitische Blamage (1995)Meldungen vom lyrischen Betrieb. Drei Metaphrasen (1989)

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"Geradlinigkeit ist eine Tugend, die man an Enzensbergers Werk oft vermißt hat. Dieser Autor hat die Vorzüge der Literatur von Anfang an anderswo gesehen, insbesondere den Essay hält er, um mit Montaigne zu sprechen, für eine Form, die "nicht das Sein, sondern den übergang beschreibt" Schon mit dem Titel seines neuen Buches bleibt er der überzeugung treu, daß es nicht das lineare Denken ist, das am ehesten zum Ziel führt. Wenn auch schwer zu erreichen, so ist dieses Ziel doch bescheiden: ein wenig Licht in unsere undurchsichtigen Verhältnisse zu bringen. Wen das anachronistisch anmutet - der Verdacht, es könnte sich um eine aufklärerische Absicht handeln, liegt ja nahe -, der kann sich durch den Aufsatz bestätigt fühlen, der den Band eröffnet und eben die Frage aufwirft, ob es wünschenswert ist, die Gleichzeitigkeit anzubeten.Im übrigen legt Enzensberger hier Arbeiten aus den Jahren 1989-1996 vor. Drei Essays werden zum erstenmal gedruckt. Die anderen sind, bis auf minimale stilistische Retuschen, unverändert. Einige, wie der Kommentar zum Golfkrieg, haben heftige Kontroversen ausgelöst, während andere eher wie die stille Post wirkten - was nicht gegen sie zu sprechen braucht. Sie handeln, unter anderm, vom Verdampfen der Utopie, vom Terror der Verschwendung und von den Eigentümlichkeiten des lyrischen Betriebs.InhaltIVom Blätterteig der Zeit. Eine Meditation über den Anachronismus (1996)IIEuropa in Trümmern. Ein Prospekt (1990)Die Helden des Rückzugs. Brouillon zu einer politischen Moral der Macht (1989)Gangarten. Ein Nachtrag zur Utopie (1990)Hitlers Wiedergänger. Mit einer Nachschrift (1991)Bosnien, Uganda. Eine afrikanische Postkarte (1992)Haßproduzenten. Eine Erinnerung (1992)Erbarmen mit den Politikern. Eine Handreichung (1992)Vom Terror der Verschwendung. Eine Neujahrspredigt (1992)IIIKlamotten-Theater. Ein Nekrolog auf die Mode (1993)Luxus -- woher und wohin damit? Reminiszenzen an den überfluß (1995)Verunstaltung durch Veranstaltung. Eine Glosse über das Entbehrliche (1993)Auswärts im Rückwärtsgang. Eine kulturpolitische Blamage (1995)Meldungen vom lyrischen Betrieb. Drei Metaphrasen (1989)

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Lieder 3 - nachgelassene Lieder
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LIED ZUM GEBURTSTAGE MEINES GUTEN VATERS - IHR TOENE SCHWINGT|AVE MARIA JUNGFRAU MILD|RASTE KRIEGER KRIEG IST AUS|PAUVRE JEANETTE QUI CHANTOIS SI BIEN|DIE NACHTIGALL - DA GING ICH HIN UND DACHTE NICHT AN LIEBE|DER VERLASSNE - NACHT IST UM MICH HER|VON ALLEN DEINEN ZARTEN GABEN|WIEGENLIED|SANFT WEHN IM HAUCH DER ABENDLUFT|FAUNENKLAGE - ER IST ZERBROCHEN DER SCHOENSTE KRUG|SICHELN SCHALLEN AEHREN FALLEN|TANZT DEM SCHOENEN MAI ENTGEGEN|AM SEEGESTAD|DURCH FICHTEN AM HUEGEL|ICH DENKE DEIN WENN DURCH DEN HAIN|RAUSCHE LEISE GRUENES DACH|DIE STERNE SCHAU'N IN STILLER NACHT OP 99/2|SELTSAM MUTTER GEHT ES MIR|DER WASSERFALL - RIESELT HERNIEDER SCHAEUMENDE FLUTEN|GLOSSE - MITLEIDSWORTE TROSTESGRUENDE|DER EICHWALD BRAUSET|ES RAUSCHT DER WALD ES SPRINGT DER QUELL|DAS FENSTER - ES LAUSCHTE DAS LAUB SO DUNKELGRUEN|WEINEND SEH ICH IN DIE NACHT|WEITER RASTLOS ATEMLOS|ABSCHIED - ES WEHN DIE WOLKEN UEBER MEER|DER TAG - SANFT ENTSCHWANDEN MIR DER KINDHEIT TAGE|REITERLIED - IMMER FORT VON ORT ZU ORT|ABSCHIED - LEB WOHL MEIN LIEB UND WEINE NICHT|LIEBLINGSPLAETZCHEN OP 99/3 / Mendelssohn Bartholdy Felix|DIE LIEBENDE SCHREIBT - EIN BLICK VON DEINEN AUGEN|VERSCHWUNDEN - DA LIEGE ICH UNTER DEN BAEUMEN|WEIHNACHTSLIED - AUF SCHICKE DICH|ALLNAECHTLICH IM TRAUME SEH ICH DICH|SULEIKA - ACH UM DEINE FEUCHTEN SCHWINGEN|HUET DU DICH (ICH WEISS MIR EIN MAIDLEIN HUEBSCH UND FEIN)|JAGDLIED AUS DES KNABEN WUNDERHORN OP 84/3 / Mendelssohn Bartholdy Felix|AUF DEM WASSER - MEIN LIEBCHEN WIR SASSEN BEISAMMEN|ERINNERUNG - WAS WILL DIE EINSAME TRAENE|MIT GETROCKNETEN BLUMEN - ZARTER BLUMEN LEICHT GEWINDE|SO SCHLAF IN RUH|GRUSS - O KOENNT ICH ZU DIR FLIEGEN|IM WALDE RAUSCHEN DUERRE BLAETTER|WARNUNG VOR DEM RHEIN - AN DEN RHEIN ZIEH NICHT AN DEN RHEIN|EIN SCHIFFLEIN ZIEHET LEISE|ACH WER BRINGT DIE SCHOENEN TAGE|DIE STILLE - ES WEISS UND RAET ES DOCH KEINER|LIEBEN UND SCHWEIGEN - ICH FLOCHT EIN KRAENZLEIN SCHOENER LIEDER|O SAEH ICH AUF DER HEIDE DORT|UND UEBER DICH WOHL STREUT DER WIND|FAHRWOHL - WENN SICH ZWEI HERZEN SCHEIDEN|DER MOND - MEIN HERZ IST WIE DIE DUNKLE NACHT|MORGENLIED - ERWACHT IN NEUER STAERKE|ALTDEUTSCHES FRUEHLINGSLIED - DER TRUEBE WINTER IST VORBEI|VIER TRUEBE MONDEN SIND ENTFLOHN|ERWARTUNG - BIST AUF EWIG DU GEGANGEN

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Stand: 22.01.2020
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Enzensberger, H: Zickzack
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'Geradlinigkeit ist eine Tugend, die man an Enzensbergers Werk oft vermisst hat. Dieser Autor hat die Vorzüge der Literatur von Anfang an anderswo gesehen; insbesondere den Essay hält er, um mit Montaigne zu sprechen, für eine Form, die „nicht das Sein, sondern den übergang beschreibt“ Schon mit dem Titel seines neuen Buches bleibt er der überzeugung treu, dass es nicht das lineare Denken ist, das am ehesten zum Ziel führt. Wenn auch schwer zu erreichen, so ist dieses Ziel doch bescheiden: ein wenig Licht in unsere undurchsichtigen Verhältnisse zu bringen. Wen das anachronistisch anmutet - der Verdacht, es könnte sich um eine aufklärerische Absicht handeln, liegt ja nahe -, der kann sich durch den Aufsatz bestätigt fühlen, der den Band eröffnet und eben die Frage aufwirft, ob es wünschenswert ist, die Gleichzeitigkeit anzubeten.Im übrigen legt Enzensberger hier Arbeiten aus den Jahren 1989-1996 vor. Drei Essays werden zum erstenmal gedruckt. Die anderen sind, bis auf minimale stilistische Retuschen, unverändert. Einige, wie der Kommentar zum Golfkrieg, haben heftige Kontroversen ausgelöst, während andere eher wie die stille Post wirkten - was nicht gegen sie zu sprechen braucht. Sie handeln, unter anderm, vom Verdampfen der Utopie, vom Terror der Verschwendung und von den Eigentümlichkeiten des lyrischen Betriebs.InhaltIVom Blätterteig der Zeit. Eine Meditation über den Anachronismus (1996)IIEuropa in Trümmern. Ein Prospekt (1990)Die Helden des Rückzugs. Brouillon zu einer politischen Moral der Macht (1989)Gangarten. Ein Nachtrag zur Utopie (1990)Hitlers Wiedergänger. Mit einer Nachschrift (1991)Bosnien, Uganda. Eine afrikanische Postkarte (1992)Hassproduzenten. Eine Erinnerung (1992)Erbarmen mit den Politikern. Eine Handreichung (1992)Vom Terror der Verschwendung. Eine Neujahrspredigt (1992)IIIKlamotten-Theater. Ein Nekrolog auf die Mode (1993)Luxus -- woher und wohin damit? Reminiszenzen an den überfluss (1995)Verunstaltung durch Veranstaltung. Eine Glosse über das Entbehrliche (1993)Auswärts im Rückwärtsgang. Eine kulturpolitische Blamage (1995)Meldungen vom lyrischen Betrieb. Drei Metaphrasen (1989)

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 22.01.2020
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Enzensberger, H: Zickzack
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'Geradlinigkeit ist eine Tugend, die man an Enzensbergers Werk oft vermißt hat. Dieser Autor hat die Vorzüge der Literatur von Anfang an anderswo gesehen; insbesondere den Essay hält er, um mit Montaigne zu sprechen, für eine Form, die „nicht das Sein, sondern den übergang beschreibt“ Schon mit dem Titel seines neuen Buches bleibt er der überzeugung treu, daß es nicht das lineare Denken ist, das am ehesten zum Ziel führt. Wenn auch schwer zu erreichen, so ist dieses Ziel doch bescheiden: ein wenig Licht in unsere undurchsichtigen Verhältnisse zu bringen. Wen das anachronistisch anmutet - der Verdacht, es könnte sich um eine aufklärerische Absicht handeln, liegt ja nahe -, der kann sich durch den Aufsatz bestätigt fühlen, der den Band eröffnet und eben die Frage aufwirft, ob es wünschenswert ist, die Gleichzeitigkeit anzubeten.Im übrigen legt Enzensberger hier Arbeiten aus den Jahren 1989-1996 vor. Drei Essays werden zum erstenmal gedruckt. Die anderen sind, bis auf minimale stilistische Retuschen, unverändert. Einige, wie der Kommentar zum Golfkrieg, haben heftige Kontroversen ausgelöst, während andere eher wie die stille Post wirkten - was nicht gegen sie zu sprechen braucht. Sie handeln, unter anderm, vom Verdampfen der Utopie, vom Terror der Verschwendung und von den Eigentümlichkeiten des lyrischen Betriebs.InhaltIVom Blätterteig der Zeit. Eine Meditation über den Anachronismus (1996)IIEuropa in Trümmern. Ein Prospekt (1990)Die Helden des Rückzugs. Brouillon zu einer politischen Moral der Macht (1989)Gangarten. Ein Nachtrag zur Utopie (1990)Hitlers Wiedergänger. Mit einer Nachschrift (1991)Bosnien, Uganda. Eine afrikanische Postkarte (1992)Haßproduzenten. Eine Erinnerung (1992)Erbarmen mit den Politikern. Eine Handreichung (1992)Vom Terror der Verschwendung. Eine Neujahrspredigt (1992)IIIKlamotten-Theater. Ein Nekrolog auf die Mode (1993)Luxus -- woher und wohin damit? Reminiszenzen an den überfluß (1995)Verunstaltung durch Veranstaltung. Eine Glosse über das Entbehrliche (1993)Auswärts im Rückwärtsgang. Eine kulturpolitische Blamage (1995)Meldungen vom lyrischen Betrieb. Drei Metaphrasen (1989)

Anbieter: Thalia AT
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